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Liebe und Alltag

Stellung 69 - Spaß für beide Seiten

19. Februar 2009 | Von Monika Behrendt

Die 69 Stellung ist eine der bekanntesten Sexstellungen überhaupt und steht auf der Hitliste der beliebtesten Praktiken nach aktuellen Umfragen auf Platz 8.

Stellung 69 flickr eviltomthai

Die Bezeichnung „69“ ist eine visuelle Versinnbildlichung der Praktik: Die „6“ ist die auf dem Kopf stehende „9“ und beide Zahlen passen in dieser Form genau ineinander. Ebenso wird die Stellung praktiziert: Beide Partner liegen mit dem Kopf in Richtung der Geschlechtsteile des anderen. Dabei  können beide sowohl auf der Seite liegen, oder aber jeweils einer der Partner befindet sich auf dem Rücken.

Das besondere an der Stellung ist die Kombination aus Cunnilingus und Fellatio, also aus der oralen Penetration der weiblichen und männlichen erogenen Zonen. Möglich ist die 69 aber natürlich  auch zwischen zwei Frauen oder Männern. Eine besondere Spielart, die eher im Genre Pornografie angesiedelt ist, ist der Deep Throat. Dabei handelt es sich um eine Technik, bei der die Frau den Penis des Mannes soweit in ihren Mund einführt, dass er bis zur Wurzel umschlossen ist. Da dies aber, man kann es sich vorstellen, sehr schwierig ist, weil Dinge wie der Würgereflex der Ausübung im Weg stehen, lernen weibliche Pornodarstellerinen diese Technik meistens extra für ihre Filme.

Die einst unter dem Künstlernamen Gina Wild bekannte ehemalige Pornodarstellerin Michaela Schaffrath beschrieb dies beispielsweise in ihrem Buch „Ich, Gina Wild – Enthüllung“ (ISBN 3453879414) folgendermaßen: „Anfangs habe ich manchmal einen Würgereiz bekommen. Dann habe ich gestoppt. Als Pornodarstellerin habe ich den so genannten Deep Throat gelernt. Das ist eine ganz bestimmte Technik. Wenn nämlich der Penis ganz hinten im Rachen den Vagusnerv berührt, dann schluckt man. Irgendwann hat man es heraus. Wenn der Schwanz hinten an den Nerv stößt, wird geschluckt. Dann hast du diesen Würgereiz nicht, und er geht richtig tief rein.“ Quelle

Im Hausgebrauch ist die Verbindung beider Techniken wohl eher nicht angesiedelt. Hier ist die Durchführung der 69 allein für viele Paare schon ein Abenteuer, denn man sollte sich dafür  richtig gut kennen. Dann kann die Praktik aber durchaus etwas frischen Wind in das Sexleben bringen.



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