Liebe und Alltag
Doggystyle oder Hündchenstellung
„You and me baby ain’t nothin’ but mammals
So let’’s do it like they do on the Discovery Channel,“
Die Bloodhound Gang hat mit diesem Songtext zwar nicht unbedingte eine Preis für dezentes Flirten verdient, dafür aber einen anderen Aspekt genau auf den Punkt getroffen: Der Mensch ist das einzige Säugetier, das sich beim Liebesspiel auch gerne mal in die Augen schaut. Das allein unterscheidet uns zwar nicht von den anderen Tieren, aber dennoch hat es einen Vorteil: Wir sind, was Sexstellungen angeht, variabel und können die Sache somit auch mal von anderen Seiten angehen. Viele beliebte Sexstellungen leben von der tiefen Penetration, so auch der „Doggystyle“ oder die „Hündchenstellung“, wie man im Deutschen so schön sagt.
In der lateinischen Sprache kann am den Akt von hinten auch mit dem Begriff „coitus a tergo“ beschreiben. Der Vorteil dieser Stellung, die immer aus einem eher passiven und einem eher aktiven Partner besteht, ist neben der besonders tiefen Penetration die Möglichkeit, bestimmte Punkte zu erreichen, die man in der Missionarsstellung nicht so leicht trifft. Das wäre bei der Frau vor allem der G-Punkt. Aber auch Männer verspüren durch das tiefere Eindringen verstärkte Lustgefühle.
Die Stellung wird meistens so ausgeführt, dass der aktive Partner kniend hinter dem halb liegenden passiven Partner ist. Abwandlungen dieser bekanntesten Stellung gibt es sehr viele. Eines haben jedoch alle „Zusammenkünfte von hinten“ gemeinsam: Sie erfordern ein hohes Maß an Vertrauen zueinander, da der Blickkontakt komplett wegfällt, was wiederum aber auch gerade den Reiz ausmacht. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Tatsache, dass der aktive Partner meistens seine Hände frei hat und damit andere erogene Zone erreichen kann.

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