Skurriles und Lustiges
Sexflatrate im Bordell – All you can drink, all you can f…
Der neuste Trend scheint die Sexflatrate im Bordell zu sein, das könnte man jedenfalls denken, wenn man etwas im Internet recherchiert und zudem noch ein Bordell im Bezirk hat, dass gerade eben diese Flatrate anbietet.
Im Falle der Sexflatrate frage ich mich ehrlich gesagt welches das größere Übel ist: Dass sich Mädchen in Bordells für ein paar Euro unter der „soviel du willst Mentalität“ verkaufen, oder dass diese Mentalität für die meisten Menschen schon so normal zu sein schein, dass sie einfach achtlos vorüber gehen, wenn an einer „Nachtbar“ ein Banner mit der Aufschrift „All you can drink, als you can fuck“ steht.
Nach Sextourismus kommt die Sexflatrate
Früher mussten Männer (und auch Frauen) ja noch für besonders billigen Sex ins Ausland reisen, heute lacht das Sparerherz dank Sexflatrate auch hierzulande. Ist ja auch viel angenehmer: Statt Koffer packen muss nun einfach nur noch der 100 Euro Schein in die Tasche gesteckt werden, dafür gibt aber schon eine Luxus Sexflatrate. Mittelklasse Bordelle bieten ihren Kunden den Billigsex mit Getränken auch schon ab 50 Euro an. Happy Hour mit Happy End – herzlichen Dank auch.
Reiz und Überflutung bei der Flatrate für Sex
Mal ganz abgesehen davon, dass ich als Feministin eigentlich meckern müsste (Billigsex für Frauen gibt es weiterhin nur im Ausland), frage ich mich, ob Mann mit der Sexflatrate nicht überfordert ist. Wenn man davon ausgeht, dass das Motto „All you can drin, all you can fuck“ sich auf ein begrenztes zeitliches Kontinuum bezieht muss der Sparfuchs sich fragen, welche Prioritäten er setzen muss, kann und will. Man kennt das Phänomen ja von „All you can eat“-Büffets: Da geht immer noch was, denn je mehr man isst, desto mehr spart man. Die Frage ist, wie man derlei Dinge dann im Falle der Sexflatrate regelt. Bleibt die Lust da nicht gänzlich auf der Strecke?

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