Liebe und Alltag
Sexsucht - Wenn Triebe den Alltag bestimmen
Wer unter einer Sexsucht leidet, egal ob Mann oder Frau, vermag es kaum, anderen Gedanken in seinem Leben Raum zu lassen. Auf Dauer ist darum die Hypersexualität, die sich bei Frauen als sog. Nymphomanie, bei Männer als Don-Juan-Komplex offenbart, ein sehr großes Problemfeld im Leben der Betroffenen. Um die jedoch zunächst eindeutig süchtig zu klassifizieren, braucht es einen Sexsucht Test.
Die Symptome der Sexsucht sind nämlich gemeinhin nicht so einfach von einem normalen Verhältnis zu den körperlichen Trieben zu unterscheiden. Wer besonders promiskuitiv ist, ist z.B. noch lange nicht süchtig. Um zu beantworten, wie man Sexsucht erkennt, muss man sich zunächst fragen, was eine Sucht überhaupt ist.
Sexsucht und Sucht – Symptome der Hypersexualität
Die Frage „Bin ich sexsüchtig?“ sollte zunächst eine Frage nach der Sucht allgemein sein. Eine Sucht, ganz gleich ob sie auf das Spielen, das Internet oder auf Drogen bezogen ist, hat immer einen sehr engen Bezug zu dem Stoff, auf den sie gepolt ist. „Stoff“ im Sinne von „Suchtauslösender Größe“ muss nicht greifbar wirklich ein Gegenstand sein. Bei der Sexsucht steht die eigene Sexualität, besser gesagt der sexuelle Trieb im Mittelpunkt des Lebens. Neben der Steigerung der Sucht mit gleichzeitiger Erfüllung der Triebe einher geht dann die ausschließliche Konzentration auf das Suchtmittel. Es zu erlangen, die Sexsucht zu erfüllen rückt in den Mittelpunkt. Doch eine wirkliche Befriedigung kann niemals erreicht werden.
Sexsucht Test: Bin ich sexsüchtig?
Ein Sexsucht Test kann Süchtigen nur einen Richtung vorgeben, ihnen verdeutlichen, inwieweit ihr Leben durch die Hypersexualiät eingeschränkt ist. Dabei helfen Fragen, die sich vor allem auf die Erlangung der Befriedigung selbst beziehen. Wer sich, um die eigenen sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen, in Örtlichkeiten wiederfindet, die ihm eigentlich im normalen Leben nicht angemessen sind, könnte womöglich betroffen sein.
Hinzu kommen dann, im Falle einer tatsächlichen Sexsucht, immer folgenden Aspekte: Die Sucht äußert sich, indem nach dem Vollzug des Aktes der Partner so schnell wie möglich verlassen werden muss. Darüber hinaus sind auch Zwänge, das in den Mittelpunkt stellen der eigenen sexuellen Triebe ein Zeichen für eine Sexsucht: Wer also seine Arbeit, sein Familienleben oder sonstige Bereiche des privaten Lebens beeinträchtigt sieht, weil der Zwang, an Sex denken zu müssen dermaßen stark ist, der sollte sich ebenfalls professionell untersuchen lassen. Der erste Schritt, um die Sexsucht in den Griff zu bekommen wäre eine Therapie, die in erster Linie auf die psychische Seite der Sucht eingeht, aber durchaus auch auf Medikamente (z.B. Antidepressiva) zurückgreifen kann.
Hilfe finden Betroffene zum Beispiel bei Selbsthilfegruppen oder direkt bei psychologischem Fachpersonal.

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