Liebe und Alltag
Der Softcup ermöglicht Sex während der Menstruation
Manche Frauen haben während ihrer Regel besonders viel Lust auf Sex, doch trotzdem “ekeln” sie oder auch die Partner sich vor Sex während dieser Zeit. Doch man kann abhelfen: Mit Softcups.
Nicht nur “Olga Normalverbraucherin” benutzt Softcups um während der Menstruation Sex haben zu können. Auch viele Huren benutzen sie, um während ihrer Tage nicht auf Kunden verzichten zu müssen. Der Softcup ist aus einem Material, dass auch in der Medizin angewendet wird. Er enthält kein Latex und verursacht keine allergischen Reaktionen.
Softcup: Vorteile und Fakten
Der Softcup wird im inneren getragen und ist so, anders als Tampons, von außen nicht sichtbar. Auch beim Sex kann er getragen werden, der Partner wird es nicht spüren. Er kann das doppelte mehr als ein Tampon aufnehmen, sollte aber maximal 12 Stunden getragen werden- und das nur einmal. Achtung: Er ist keine Schwangerschaftsverhütung und schützt auch nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten!
Anwendung und Verträglichkeit des Softcup
Nach dem öffnen der Verpackung wird der Softcup mit den Fingern zusammengedrückt, so dass er die Form eines Tampons hat. Sein “Beutel” muss nach unten zeigen. Am besten kann man einen Softcup im Sitzen oder liegen einführen, jede Frau die Tampons benutzt wird da ihre eigene Technik haben. Nun kann der zusammengedrückte Softcup in die Scheide eingeführt werden. Am besten geht das, wenn er mit dem Zeigefinger “geschoben” wird.
Ähnlich wie beim Tampon sitzt er richtig, wenn man ihn nicht mehr spüren kann. Sollte das der Fall sein: Am besten noch mal probieren. Zum entfernen des Softcups muss der Zeigefinger in die Vagina eingeführt werden. Dann sollte man den Rand hinter dem Schambein erfühlen und man kann unterhaken und ihn langsam und gerade rausziehen. Damit kein Blut ausversehen “entwischt” sollte man den Softcup nicht wie einen Tampon nach unten ziehen. Softcups gehören nicht in die Toilette, sondern in den Hausmüll!
Ähnlich wie Tampons kann es auch hier zu gewissen Unverträglichkeiten kommen:
- Zum Beispiel sollten Frauen die am TSS (Toxic Shock Syndrome) erkrankt waren, eine Beckeninstabilität haben, die vor zwei bis sechs Monate ein Kind bekommen haben oder Trägerinnen eines Gebärmutterring sollten auf die Cups verzichten.
- Für Spiralenträgerinnen, Frauen mit einer Beckeninstabilität, zwei bis sechs Monate nach einer Geburt gelten besondere Benutzungshinweise
Erhältlich ist der Softcup hier.

kommentieren
versenden
drucken



mh… die Einführung klingt so ähnlich wie bei NuvaRing, aber ich kann mir irgendwie schwer vorstellen das dieses Teil das Blut wirklich abhält :/
Klingt aber besser als diese Softtampons von denen ich letztens berichtet habe.
aber das Video auf der Seite sieht ganz überzeugend aus, zumindest muss ich dabei glaube ich keinen schiss haben es wieder raus zu bekommen
Es wird wahrscheinlich ähnlich eines Diaphragmas funktionieren: Durch die Innenwände wird der Cup festgehalten und das Blut läuft in den “Beutel”. Ich kann es mir auch nur so erklären, da ich dieses Mittel selbst nicht benutze
Aber die Innenwände müssten das ja sehr fest halten, sonst würde es ja kippen?!
Am besten mal ausprobieren